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Bundesfachschule Vieh und Fleisch

Bildungseinrichtung des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e.V.
Bundesfachschule Vieh und Fleisch

BUNDESFACHSCHULE VIEH UND FLEISCH (BuFa-VF)

Bundesfachschule Vieh und Fleisch
© PST

Zur Geschichte

 

Im Jahr 1950 hat der Deutsche Vieh- und Fleischhandelsbund e. V. mit der Bundesfachschule Vieh und Fleisch (BuFa-VF) eine eigene Bildungsstätte für den Viehhandel  geschaffen.

Schon damals suchten viele Unternehmen der Vieh- und Fleischbranche nach engagierten und fachlich qualifizierten Mitarbeitern oder ließen ihr vorhandenes Personal branchenspezifisch aus- bzw. weiterbilden.

Seit 1967 hat die BuFa-VF  ihren Sitz an der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle in Münchweiler (Rheinland-Pfalz) und bietet neben Tagesseminaren auch Lehrgänge zur kompletten kaufmännischen Aus- und Fortbildung an.

Die Lehrgänge wurden laufend den aktuellen Gegebenheiten angepasst und waren in vielen Jahrzehnten komplett ausgebucht.

Aber auch bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Lehrgänge ging der Strukturwandel natürlich nicht spurlos vorüber. Seit einigen Jahren haben wir jedes 2. Jahr einen Lehrgang, der mit 10 bis 15 Schülern durchgeführt wird.

Jedoch ist es heute noch so, dass die Schüler mit einem qualifizierten BuFa-Abschluss sehr begehrt in der Branche sind, regelmäßige vielfältige Anfragen von Viehhandelsunternehmen und Schlachthöfen bestätigen dies eindrucksvoll.

An der Bundesfachschule Vieh und Fleisch wurden bisher über 2.000 Schüler und Schülerinnen ausgebildet, sowohl aus elterlichen Betrieben, als auch Angestellte aus der Vieh- und Fleischbranche.

 

 

Die Ausbildung

 

In unserer Ausbildung durchläuft der Teilnehmer erst eine kaufmännische praktische Zeit, möglichst in mehreren Betrieben. Der anschließende 5-monatige theoretische Unterricht wird im Internat der Neumühle ebenfalls durch  praktische Übungen und vielfältige Exkursionen in weiteren  Betrieben der Vieh- und Fleischwirtschaft ergänzt.

Durch den Vollzeitunterricht mit Internatsunterbringung, verbunden mit kleinen Klassen, entsteht ein intensives und effektives Lernklima. Die Schüler und Schülerinnen  sind hochmotiviert und bekommen ein umfassendes Wissen rund um den Viehhandel beigebracht. Des Weiteren sind dadurch in den vergangenen Jahrzehnten  enge Freundschaften und Geschäftskontakte entstanden, die über viele Jahre hinweg bestehen bleiben. Regelmäßige Klassentreffen aus den verschiedensten Jahrgängen spiegeln dies wieder. Das jeweilige persönliche Netzwerk hat oft hier seinen Ursprung!

 

Bundesfachschule Vieh und Fleisch und die IHK

 

In der Vergangenheit konnte zusätzlich mit Abschluss des Lehrgangs an der Bundesfachschule Vieh und Fleisch – sofern die Zulassungsbedingungen erfüllt waren – auch die IHK-Prüfung zum/zur Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel abgelegt werden. Dies ist leider nicht mehr möglich, da die Form und die Bedingungen der IHK-Ausbildung im vergangenen Jahr grundlegend geändert wurden. Die neue IHK- Ausbildung erfolgt nun zum/zur Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement und beinhaltet neben der praktischen Ausbildung in nur durch die IHK zugelassenen Betrieben  u. a. eine zweistufige Prüfung, die in dieser Form zur Zeit nicht über die Bundesfachschule Vieh und Fleisch angeboten werden kann.

 

 

Die Zukunft

 

Durch das Loslösen von der IHK können wir in Zukunft unsere Ausbildung zum Viehkaufmann/zur Viehkauffrau mit dem Abschluss bei der Bundesfachschule Vieh und Fleisch einem breiteren Personenkreis anbieten. So können z. B. auch Schüler und Schülerinnen daran teilnehmen, die ihre Praktikumszeit  z. B. im Ausland absolviert haben, oder in Betrieben, die nicht bei der IHK als Ausbildungsbetrieb gemeldet sind.

Die Lerninhalte werden wir zukünftig deutlicher auf den für den Viehhandel notwendige Bereiche ausrichten, wie z.B. Tierwohl und Transport, Klassifizierung von Lebendvieh und Schlachtkörpern, sowie auch auf Themen zur persönlichen Weiterentwicklung, wie z. B. Verhandlungstaktik, Umgangsformen, Ethik und Moral im Viehhandel.

Mit dem Besuch des Lehrgangs und den Exkursionen erhält man selbstverständlich nach wie vor die Gelegenheit, sein persönliches Netzwerk zu erweitern: innerhalb der Kaufmannschaft, zu Unternehmen sowie zu den Verbänden und der Politik - denn Wissen und aktuelle Informationen sind wesentliche Eckpfeiler unserer täglichen Arbeit.

 

 

Der nächste Lehrgang

 

Der Schulverein Vieh und Fleisch e. V. bietet den nächsten Lehrgang Vieh- und Fleischkaufmann (m/w/d) voraussichtlich vom 16. Mai 2022 bis 3. September 2022 an.

Informationen hierzu erhalten Sie im Büro der Bufa-VF in Bonn bei Frau Heiming unter Tel.: 0228 / 280793 und über kontakt@bufa-vf.de .  

 

Paul Berghuis

Vorsitzender der Bundesfachschule Vieh und Fleisch. e.V.

 



Neuer Lehrgang an der Bundesfachschule Vieh und Fleisch eröffnet

 


Der Lehrgang kann beginnen
© Steinke

Am 13. Juli 2020 war es endlich wieder soweit. Der 84. Lehrgang an der Bundesfachschule Vieh und Fleisch wurde in der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Neumühle in Münchweiler a. d. Alsenz eröffnet.

Ursprünglich war der Beginn des Lehrgangs wie immer für Anfang Mai geplant. Aber die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen traf auch die Bundesfachschule Vieh und Fleisch. Nach langen Wochen des Wartens, aber auch nach vielen Gesprächen und Konferenzen, durfte der Lehrgang nun endlich – unter entsprechenden Hygieneauflagen – starten.

Herr Dr. Landfried, Direktor der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle, freute sich über den mit 9 Schülern und 1 Schülerin besetzten Ausbildungslehrgang zum Vieh- und Fleischkaufmann/-kauffrau. Er begrüßte alle Anwesenden, insbesondere den Präsidenten des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e. V., Heinz Osterloh, der selbst Schüler der Bundesfachschule war, Herrn Patrick Steinke, Kuratoriumsvorsitzender des Schulvereins und Syndikus des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e. V. und Herrn Thomas Sutor, Vorsitzender des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Hessen und Rheinland-Pfalz e. V. und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums.

Herr Dr. Landfried gab den Teilnehmern, von denen die meisten aus Niedersachsen stammen, einen Überblick über das Bundesland Rheinland-Pfalz, das als weinbaustärkstes und waldreichstes Bundesland sowohl durch Mittelgebirgslage als auch die fruchtbare Rheinebene geprägt ist. Er erinnerte die Schüler an das gemeinsame Ziel des Lehrgangs, eine fundierte Ausbildung im Vieh- und Fleischhandel und ermahnte die Teilnehmer, die kommenden Wochen für die berufliche Ausbildung zu nutzen.

Auch Herr Steinke, Kuratoriumsvorsitzender des Schulvereins und Syndikus des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e. V., begrüßte die Teilnehmer des Lehrgangs. Zunächst dankte er Herrn Dr. Landfried für seinen Einsatz und sein Engagement, dass der Lehrgang nun doch noch und unter Coronabedingungen stattfinden kann. Er appellierte an die Schüler, die Möglichkeiten des Lehrgangs zu nutzen. Vielfältige Geschäftskontakte ehemaliger Bundesfachschüler bestünden bis heute. Herr Steinke wünschte allen Teilnehmern viel Spaß – der während des Lehrgangs auch nicht zu kurz kommen soll – und einen guten Abschluss.

An der Bundesfachschule Vieh und Fleisch, die seit 1968 an der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle zu Hause ist, wurden bisher über 2.000 Schüler ausgebildet, teilweise aus elterlichen Betrieben, aber auch Angestellte aus der Vieh- und Fleischbranche. Der Abschluss der Bundesfachschule Vieh und Fleisch habe in der Branche einen hohen Stellenwert – Nachfragen nach Absolventen an den Schulverein zeigen das immer wieder.

Der Schulverein Vieh und Fleisch e. V. bietet derzeit alle zwei Jahre den Ausbildungslehrgang Vieh- und Fleischkaufmann /-kauffrau mit dem IHK-Abschluss Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel an.

Informationen hierzu erhalten Sie beim Schulverein Vieh und Fleisch e. V., Tel.: 0228 / 280793.

 


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