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Bundesfachschule Vieh und Fleisch

Bildungseinrichtung des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e.V.
Bundesfachschule Vieh und Fleisch

DVFB

AKTUELLE MELDUNGEN DES DVFB e. V.

Die Meldungen sind urheberrechtlich geschützt!

Immer schnell und aktuell informiert: www.dvfb.org




PETA  –  der Donald Trump der Tierschützer
10.11.2020
Bayerischer Vieh- und Fleischhandelsverband kritisiert PETA scharf für die Forderung, den Schlachtbetrieb von VION in Furth im Wald dauerhaft einzustellen. München/Berching – Die von der Tierschutz-Organisation PETA aufgestellte Forderung nach endgültiger Schließung des Schlachtbetriebs in Furth im Wald hat der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Reinhold Koller, als verantwortungslos und absolut kontraproduktiv im Hinblick auf Tierschutz und regionale Erzeugung hochwertiger Fleischwaren kritisiert. PETA hatte in einer Pressemitteilung am 7. November 2020 versucht, einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fleisch und Pandemien herzustellen. "Durch eine dauerhafte Schließung des Schlachthofs in Furth im Wald hätten wir im gesamten Regierungsbezirk Oberpfalz keine Möglichkeit mehr, Rinder zu schlachten. Das führt nicht nur dazu, dass wir Schlachttiere dann über erheblich weitere Strecken transportieren müssten, sondern auch dazu, dass die allseits gewünschte regionale Erzeugung von gesunden Lebensmitteln konterkariert wird. Vor dem Hintergrund der guten Viehhaltung in der Oberpfalz ist die Schließung des letzten Rinderschlachthofs im Regierungsbezirk genau der falsche Weg. Reine FAKE NEWS im Stile von Donald Trump sind die Behauptungen von PETA, dass 75 % aller neu auftretenden Infektionskrankheiten vom Tier auf den Menschen beim Fleischkonsum übertragen werden. Wir schätzen seriöse Tierschutzorganisationen wie beispielsweise den Deutschen Tierschutzbund, mit dem wir auf Bundesebene auch schon gemeinsame Vorstandssitzungen organisiert haben. Die Vorgehensweise von PETA erinnert allerdings stark an den Wahlkampf von Donald Trump. Eine so krasse Verdrehung von Tatsachen können wir nicht weiter hinnehmen!"  so Reinhold Koller, stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Vieh- und Fleischhandelsverbandes. Koller fordert PETA auf, das Recht des Verbrauchers auf Fleischkonsum anzuerkennen. Dieses Recht gehöre zu den freiheitlich-demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft genauso wie das Recht, auf Fleisch in der Ernährung zu verzichten. Wenn PETA in einer Zeit, in der Grundrechte ohnehin im großen Umfang eingeschränkt werden, den Verbrauchern den Fleischkonsum verbieten möchte, könne man den Verbraucher nur aufrufen, PETA zu boykottieren. Reinhold Koller: "PETA verkennt, dass die ganz große Mehrheit der Gesellschaft Fleisch als gesundes, hochwertiges und vor allem äußerst schmackhaftes Lebensmittel schätzt und nicht gewillt ist, die ideologisch verbrämten Verbote vermeintlicher Tierschützer zu akzeptieren. Fragen Sie einmal die Partei der GRÜNEN, welche Erfahrungen dort mit dem geforderten Verzicht auf Fleisch an Freitagen gemacht wurden. Die GRÜNEN haben sich damals mit der Forderung nach einem "Veggieday" als Verbots- und Reglementierungspartei geoutet, was auch bei den grünen Stammwählern für Unverständnis und Abwanderung gesorgt hat. Anstatt fehlenden Tierschutz außerhalb europäischer Grenzen ins Visier zu nehmen, hat PETA es sich offensichtlich zum Ziel gemacht, die heimische Fleischwirtschaft ohne Grund an den Pranger zu stellen, obwohl unsere Tierschutzstandards weltweit zu den Besten gehören. Dieses Vorgehen von PETA ist verwerflich und verantwortungslos gegenüber den Beschäftigten unserer Branche, die in jedem Lockdown für gutes Essen auf dem Teller sorgen!"

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Quelle: DVFB Aktuell

Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschwein in Sachsen
31.10.2020
Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt positiven ASP-Befund – Hausschweinbestände weiterhin nicht betroffen Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals auch bei einem Wildschwein in Sachsen nachgewiesen wurde. Das Tier wurde im Rahmen einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz. 
In Polen gibt es seit 2014 ein aktives ASP-Geschehen, das sich in Richtung Westen ausgebreitet hat. Seit Januar waren bereits Fälle von ASP in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland aufgetreten. Nachdem am 10. September 2020 ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Brandenburg bestätigt wurde, gab es – wie erwartet wurde – weitere Fälle.  Wie zuvor schon in Brandenburg greifen nun die Vorgaben der Schweinepest-Verordnung. Die zuständige Behörde in Sachsen muss nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehört, Zonen mit besonderen Schutzmaßnahmen auszuweisen. Das BMEL steht in engem Kontakt mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS).
Außerdem werden wir den zentralen Krisenstab Tierseuchen mit Vertretern von Bund und Ländern unter Leitung der Staatssekretärin im BMEL, Beate Kasch, erneut einberufen. Auf Initiative des BMEL werden Schutzmaßnahmen, wie der Aufbau von festen Zäunen, seitens der Europäischen Union kofinanziert.  Für die bisher ergriffenen Maßnahmen und das koordinierte Vorgehen zur Seuchenbekämpfung wurde Deutschland von der Europäischen Kommission explizit in der vergangenen Woche gelobt und bestärkt.   Mit weiteren Fällen von ASP, die gestern aus Brandenburg gemeldet wurden, erhöht sich die Gesamtzahl der nachgewiesen ASP-Fälle in Deutschland auf insgesamt 117. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.

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Quelle: DVFB Aktuell

EuGH:Die Kosten der Verkehrspolizei dürfen bei der Berechnung der Mautgebühren für die Benutzung des transeuropäischen Straßennetzes durch schwere Nutzfahrzeuge nicht berücksichtigt werden
29.10.2020
Sie gehören nicht zu den Infrastrukturkosten, die bei der Berechnung der Mautgebühren zugrunde zu legen sind.... Das hat der Europäische Gerichtshof am 28. Oktober 2020 entschieden. Dem Verfahren lag folgender Sachverhalt zugrunde: Weiter ..... im Bereich Interna. Dort finden Sie auch das Urteil und die Pressemitteilung des EuGH vom 28. Oktober 2020.

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Quelle: DVFB Aktuell

Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt: Neun weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg
28.10.2020
Insgesamt jetzt 103 bestätigte Fälle – Seuche ist für den Menschen ungefährlich – Hausschweinbestände sind nach wie vor nicht betroffen Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei neun weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Alle Wildschweine stammen aus dem ersten Kerngebiet (Landkreis Oder-Spree). Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich. Hinweis in eigener Sache: Künftig werden wir die Meldungen des BMEL nur noch an dieser Stelle veröffentlichen, wenn es "neue Kerngebiete geben sollte".

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Quelle: DVFB Aktuell

Schreiben von Bundesministerin Klöckner an Bundesminister Heil und die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann zum Schlachtstau bei Schweinen
28.10.2020
Das BMEL hat uns den Brief von Frau Bundesministerin Klöckner an Herrn Bundesminister Heil übermittelt. Bundesministerin Klöckner hat jetzt auch die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, aufgefordert, sich gemeinsam mit allen Beteiligten für flexible Lösungen zur Öffnung der Schlachtbetriebe an Sonn- und Feiertagen einzusetzen. Diese finden Sie im Bereich Interna.

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Quelle: DVFB Aktuell

Neuer Lehrgang an der Bundesfachschule Vieh und Fleisch eröffnet

 


Der Lehrgang kann beginnen
© Steinke

Am 13. Juli 2020 war es endlich wieder soweit. Der 84. Lehrgang an der Bundesfachschule Vieh und Fleisch wurde in der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Neumühle in Münchweiler a. d. Alsenz eröffnet.

Ursprünglich war der Beginn des Lehrgangs wie immer für Anfang Mai geplant. Aber die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen traf auch die Bundesfachschule Vieh und Fleisch. Nach langen Wochen des Wartens, aber auch nach vielen Gesprächen und Konferenzen, durfte der Lehrgang nun endlich – unter entsprechenden Hygieneauflagen – starten.

Herr Dr. Landfried, Direktor der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle, freute sich über den mit 9 Schülern und 1 Schülerin besetzten Ausbildungslehrgang zum Vieh- und Fleischkaufmann/-kauffrau. Er begrüßte alle Anwesenden, insbesondere den Präsidenten des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e. V., Heinz Osterloh, der selbst Schüler der Bundesfachschule war, Herrn Patrick Steinke, Kuratoriumsvorsitzender des Schulvereins und Syndikus des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e. V. und Herrn Thomas Sutor, Vorsitzender des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Hessen und Rheinland-Pfalz e. V. und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums.

Herr Dr. Landfried gab den Teilnehmern, von denen die meisten aus Niedersachsen stammen, einen Überblick über das Bundesland Rheinland-Pfalz, das als weinbaustärkstes und waldreichstes Bundesland sowohl durch Mittelgebirgslage als auch die fruchtbare Rheinebene geprägt ist. Er erinnerte die Schüler an das gemeinsame Ziel des Lehrgangs, eine fundierte Ausbildung im Vieh- und Fleischhandel und ermahnte die Teilnehmer, die kommenden Wochen für die berufliche Ausbildung zu nutzen.

Auch Herr Steinke, Kuratoriumsvorsitzender des Schulvereins und Syndikus des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes e. V., begrüßte die Teilnehmer des Lehrgangs. Zunächst dankte er Herrn Dr. Landfried für seinen Einsatz und sein Engagement, dass der Lehrgang nun doch noch und unter Coronabedingungen stattfinden kann. Er appellierte an die Schüler, die Möglichkeiten des Lehrgangs zu nutzen. Vielfältige Geschäftskontakte ehemaliger Bundesfachschüler bestünden bis heute. Herr Steinke wünschte allen Teilnehmern viel Spaß – der während des Lehrgangs auch nicht zu kurz kommen soll – und einen guten Abschluss.

An der Bundesfachschule Vieh und Fleisch, die seit 1968 an der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle zu Hause ist, wurden bisher über 2.000 Schüler ausgebildet, teilweise aus elterlichen Betrieben, aber auch Angestellte aus der Vieh- und Fleischbranche. Der Abschluss der Bundesfachschule Vieh und Fleisch habe in der Branche einen hohen Stellenwert – Nachfragen nach Absolventen an den Schulverein zeigen das immer wieder.

Der Schulverein Vieh und Fleisch e. V. bietet derzeit alle zwei Jahre den Ausbildungslehrgang Vieh- und Fleischkaufmann /-kauffrau mit dem IHK-Abschluss Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel an.

Informationen hierzu erhalten Sie beim Schulverein Vieh und Fleisch e. V., Tel.: 0228 / 280793.

 


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